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    Herausragende Leistung am Fraunhofer IME in Gießen

    Der Fraunhofer Nachwuchswissenschaftler Anton Windfelder erhält den renommierten Stolzenberg-Preis für herausragende Leistungen in den Naturwissenschaften
    RedaktionVon Redaktion13. Juli 20232 Minuten Lesezeit
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    Der Preisträger des Dr.-Herbert-Stolzenberg-Preis für Biologie Dr. Anton Windfelder (links) und der Institutsleiter des Fraunhofer IME in Gießen Andreas Vilcinskas (rechts) Foto: Fraunhofer IME Kim Weigand
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    GIESSEN (pm). Im Rahmen der Eröffnungsfeier des Gießener Graduiertenzentrums Naturwissenschaften und Psychologie werden die Dr.-Herbert-Stolzenberg-Preise für herausragende Leistungen in den Naturwissenschaften verliehen. Die Preise würdigen herausragende Nachwuchsforschende am Beginn ihrer wissenschaftlichen Laufbahn, die sich durch außergewöhnliche Leistungen und besonderes Engagement für ihren Wissenschaftsbereich auszeichnen.

    Dr. Anton Windfelder erhält den Preis in der Kategorie Biologie für seine herausragenden Arbeiten über die Verwendung von Insekten als alternative Tiermodelle in der medizinischen Bildgebung und Forschung. Seine Forschungsergebnisse erhielten international viel Anerkennung, da sie dazu beitragen die Forschung ethischer und effizienter zu machen. Durch die Verwendung von Insekten kann in einigen Bereichen der Forschung auf die Verwendung von Kleinsäugern wie Ratten und Mäuse verzichtet werden.

    Dr. Windfelder begann seine Promotion am Institut für Allgemeine Zoologie und Entwicklungsbiologie in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Tina Trenczek und wurde im Jahr 2021 über das Thema »High-Throughput Screening of Insect Larvae as a Replacement for Mammalian Models of Gut Inflammation« promoviert. Für seine Promotionsarbeit erhielt er die Bestnote »summa cum laude«. In dieser Arbeit etablierte Windfelder die Raupen des Tabakschwärmers Manduca sexta als alternatives Tiermodell für die Bildgebung von Darmentzündungen. Dafür kombinierte Windfelder etablierte bildgebende Verfahren aus der Radiologie und Nuklearmedizin wie z.B. die Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) mit klassisch biologischen Disziplinen wie der Zoologie, Entomologie und Immunologie. In Zukunft können neue Kontrastmittel für die Radiologie oder Nuklearmedizin zunächst an Insekten getestet werden. Dadurch wird die Forschung beschleunigt und klassische Labortiere mit einem komplexen Sozialleben wie Ratten oder Mäuse bleiben verschont.

    Nach Forschungsaufenthalten am renommierten Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York und der Kansas State University (USA) kehrte Anton Windfelder nun als Postdoc ans Fraunhofer-Institut für Molekularbiologie und Angewandte Oekologie IME in Gießen zurück und arbeitet eng mit dem Institutsteilleiter Prof. Andreas Vilcinskas zusammen. Zudem ist Windfelder in der Experimentellen Radiologie am Fachbereich Humanmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen tätig.

    Neben seinen vielbeachteten Forschungsarbeiten engagiert sich Dr. Windfelder zudem stark in der Lehre und Wissenschaftskommunikation. Seine jüngste Publikation setzt sich mit der Anatomie des Tabakschwärmers auseinander und macht die Darmanatomie interaktiv für Studierende per Virtual Reality erfahrbar. Des Weiteren erschienen über seine Arbeiten Beiträge in populärwissenschaftlichen Zeitungen wie »Bild der Wissenschaft« und »Spektrum der Wissenschaft«, die die Forschungsdaten für die interessierte Öffentlichkeit allgemeinverständlich zusammenfassen und zugänglich machen.

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