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    AfD-Jugendgründung in Gießen: Was passiert? Hier im Newsticker!

    RedaktionVon Redaktion28. November 202513 Minuten LesezeitAktualisiert29. November 2025
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    afd-demos-gießen-liveticker
    Mehr als 50.000 Menschen werden am Samstag hier in Gießen erwartet. Foto: Giessen Aktuell

    ++ 29.11.2025, 17:45 Uhr ++
    Der Polizeieinsatz in Gießen sei bislang erfolgreich verlaufen, so der Minister nach Besuchen in der Befehlsstelle, im Einsatzgebiet und im zentralen Versorgungszentrum. Poseck dankte den Einsatzkräften für ihr besonnenes Vorgehen.

    Bis zum Mittag waren über 25.000 Demonstrierende in der Stadt. Die Versammlungen im Stadtgebiet selbst verliefen friedlich und ohne nennenswerte Zwischenfälle. Das Bündnis widersetzen sprach in einer Mitteilung von rund 50.000 Teilnehmenden.
    Abseits davon kam es jedoch zu Gewalttaten und Blockaden durch Gegendemonstranten. Zehn Polizisten wurden bisher leicht verletzt, unter anderem durch Stein- und Flaschenwürfe.

    Mehrere Blockaden mussten mit Wasserwerfern aufgelöst werden. Poseck kritisierte Teile des Protests und forderte „Widersetzen“ und andere Gruppen auf, ihr Vorgehen zu ändern. Die Polizei bleibt mit einem großen Kräfteaufgebot vor Ort, auch wegen neuer Versuche, gewaltsam Richtung Messehallen vorzudringen.

    Bündnis „Widersetzen“ sieht den Tag als erfolgreich
    Der Zusammenschluss „widersetzen“ bewertet den Protesttag in Gießen als erfolgreich. Sprecher Suraj Mailitafi spricht von einem „entschlossenen und freudigen Widerstand“ und betont, dass das Bündnis Antifaschismus breiter verstehe als nur die Blockade der AfD.

    Gleichzeitig zeigt sich das Bündnis erschrocken über das aus seiner Sicht „massive Vorgehen der Polizei“. Kritisiert werden unter anderem Schlagstock- und Pfeffersprayeinsätze sowie Wasserwerfer bei niedrigen Temperaturen.

    Rieka Becker vom Bündnis erklärt, man könne sich im Kampf gegen rechten Extremismus „nicht auf den Staat verlassen“ und wirft der Stadt und Polizei vor, der AfD den Weg ermöglicht zu haben. Das Bündnis betont, der Widerstand komme „aus der Mitte der Gesellschaft“ und setze sich für eine offene und solidarische Gemeinschaft ein.

    ++ 29.11.2025, 17:00 Uhr ++
    KRAFTKLUB hat sein Konzert beendet

    Foto: Felix Wetzstein

    ++ 29.11.2025, 15:50 Uhr ++
    Die Band KRAFTKLUB ist soeben an der Bühne am Einkaufszentrum Neustädter angekommen.

    ++ 29.11.2025, 15:35 Uhr ++
    Die Bundespolizei teilt mit, dass ein Dienstpferd der Reiterstaffel in Gießen ohne Fremdeinwirkung gestürzt sei. Sowohl die Reiterin als auch das Pferd blieben unverletzt. Die Bundespolizei bittet darum, keine Falschinformationen zu verbreiten. Auf diversen sozialen Kanälen wurde verbreitet das Pferd sei ums Leben gekommen.

    ++ 29.11.2025, 15:20 Uhr ++
    Die AfD hat ihre neue Jugendorganisation unter dem Namen „Generation Deutschland“ offiziell ins Leben gerufen. Trotz erheblicher Proteste kamen am Nachmittag rund 840 Delegierte und Mitglieder in den Messehallen in Gießen zusammen, um das Gründungsstatut zu beschließen.

    Das verabschiedete Regelwerk sieht vor, dass die neue Jugendstruktur fest in die Partei eingebunden ist und organisatorisch eng mit ihr verzahnt bleibt. Die frühere Nachwuchsorganisation „Junge Alternative“ (JA), die vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft wurde, operierte hingegen weitgehend eigenständig.

    Im Anschluss starteten die Wahlen für den Bundesvorstand. Jean Pascal Hohm aus Cottbus erhielt dabei 90,4 Prozent der Stimmen und übernimmt künftig den Vorsitz. Hohm ist Abgeordneter im brandenburgischen Landtag und wird vom dortigen Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft und beobachtet.

    ++ 29.11.2025, 15:04 Uhr ++
    Laut hessenschau sei der AfD-Bundestagsabgeordnete Julian Schmidt „auf dem Weg zur Gründung der neuen Parteijugend geschlagen und verletzt worden“. Schmidt habe mit „Schwellungen im Gesicht“ an der Veranstaltung in den Messehallen teilgenommen und von einer gewalttätigen Attacke durch etwa „20 Demonstranten“ berichtet.

    ++ 29.11.2025, 14:23 Uhr ++
    Unterhalb der Konrad-Adenauer-Brücke am Westufer der Lahn haben laut Polizei mehrere Personen versucht, eine Absperrung in Richtung Messehalle zu durchbrechen. Die Einsatzkräfte setzten daraufhin den Wasserwerfer ein. Zudem kam es im Uferbereich zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Die Polizei betont, dass die Lage auch für die Einsatzkräfte gefährlich war. Durch nachrückende Kräfte konnte die Situation schließlich aufgelöst werden.

    ++ 29.11.2025, 14:00 Uhr ++
    Hessens Innenminister Poseck und der Polizeipräsident Krückemeier haben soeben ein Pressestatement zur Lage vor Ort abgegeben.

    Hessens Innenminister Roman Poseck spricht von einer „polizeilichen Großlage“ und einem „massiven Protest- und Gewaltpotenzial“. Laut ihm kam es zu Blockaden auf Zufahrtswegen, mehreren Wasserwerfereinsätzen sowie Flaschen- und Steinwürfen auf Einsatzkräfte. Poseck verurteilt die Gewalt scharf und betont, dass sich gewaltbereite Demonstrierende „als Verfechter unserer Demokratie disqualifizieren“. Die Polizei habe den Rechtsstaat mit hohem Kräfteaufgebot durchgesetzt, die Lage sei jedoch weiterhin dynamisch rund um die Messehallen.

    Der Innenminister von Hessen stellte sich heute mittag den Fragen der Presse.

    ++ 29.11.2025, 12:35 Uhr ++
    Die letzten Teilnehmenden der Gründungsveranstaltung sind an der Messe eingetroffen. Die Veranstaltung hat begonnen.

    ++ 29.11.2025, 12:10 Uhr ++
    Wie die ZEIT berichtet, ist die AfD-Führungsspitze bereits seit dem frühen Morgen in der Messehalle eingetroffen. Demnach befinden sich unter anderem Alice Weidel, Tino Chrupalla und Björn Höcke sowie mehrere weitere Landesvorsitzende vor Ort. In der Halle bildeten sich laut Bericht Schlangen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die Fotos mit der Parteiführung machen wollten.

    Gleichzeitig fehlen aber viele Delegierte: Nach Informationen des Mediums kommen zahlreiche von ihnen wegen der Blockaden nicht durch und sitzen weiterhin in Bussen oder anderen Fahrzeugen fest. Dadurch verschiebt sich der offizielle Beginn der Versammlung immer weiter. Laut ZEIT-Bericht kündigte der Bundesgeschäftsführer an, dass man innerhalb der kommenden halben Stunde starten wolle.

    ++ 29.11.2025, 12:02 Uhr ++
    Die Polizei berichtet, dass es im Bereich einer Absperrung an der Schlachthofstraße in Gießen zu Angriffen aus einer Gruppe von rund 1.500 Personen gekommen sei. Nach Angaben der Einsatzkräfte wurde dabei Leuchtstoffmunition gegen die Polizei abgefeuert.

    ++ 29.11.2025, 11:55 Uhr ++
    Die geplante Gründung der neuen AfD-Jugendorganisation in den Hessenhallen kann am Vormittag nicht beginnen. Grund sind die zahlreichen Blockaden des Bündnisses widersetzen, durch die ein Großteil der AfD-Delegierten aufgehalten wird. Statt der erwarteten bis zu 1.900 Teilnehmenden haben bislang nur etwa 200 die Halle erreicht. Gleichzeitig demonstrieren in Gießen mehrere zehntausend Menschen gegen die AfD; nach Angaben des Bündnisses blockieren über 15.000 Personen seit den frühen Morgenstunden nahezu alle relevanten Zufahrtswege.

    widersetzen kritisiert, dass die Polizei an mehreren Stellen gewaltvoll gegen Blockierende vorgegangen sei. Die Polizei wiederum widerspricht diesem Bild und berichtet ihrerseits von Angriffen auf Einsatzkräfte, unter anderem durch fliegende Glasflaschen und Steinwürfe.

    Foto: Aktionsbündnis Widersetzen
    Foto: Aktionsbündnis Widersetzen

    Trotz der angespannten Lage gab es bis Mittag mehr als 20 Blockaden, eine Abseilaktion sowie zahlreiche Demonstrationen und Kundgebungen. Am Nachmittag sind Auftritte der Gießener Band Juli und der Chemnitzer Band Kraftklub geplant.

    Foto: Felix Wetzstein / Giessen Aktuell
    Foto: Felix Wetzstein / Giessen Aktuell
    Auf der Brücke Richtung Weststadt ist ein Durchkommen nur noch für Anwohnerinnen und Anwohner möglich. (Foto: Felix Wetzstein / Giessen Aktuell)

    ++ 29.11.2025, 11:07 Uhr ++
    Laut dem Liveticker des Bündnisses Widersetzen befinden sich in der Halle weiterhin maximal rund 250 Personen. Der Beginn verzögert sich, auch auf die angekündigten Bundespolitikerinnen und Bundespolitiker wird noch gewartet.

    Ein Blick in die Hessenhalle am heutigen Vormittag. Foto: picture alliance/dpa/Revierfoto | Revierfoto

    ++ 29.11.2025, 10:50 Uhr ++
    Die Polizei räumt derzeit mehrere Straßenblockaden im und um Gießen. Eine Blockade auf der B49 wurde aufgelöst, nachdem die Gruppe der Aufforderung zum Verlassen der Straße nachgekommen war. In anderen Bereichen kam es zu Angriffen auf Polizeikräfte und unbeteiligte Dritte, bei denen mehrere Personen verletzt wurden. Die Polizei setzte unter anderem Pfefferspray und einen Wasserwerfer ein.

    ++ 29.11.2025, 10:05 Uhr ++
    Wir haben uns eben mit dem Polizeisprecher Boris Breitmeyer an der Hessenhalle getroffen und uns ein aktuelles Bild der Lage geben lassen.

    Pressesprecher Boris Breitmeyer im GA-Interview

    ++ 29.11.2025, 09:05 Uhr ++
    Am Berliner Platz demonstrieren derzeit mehrere hundert Menschen friedlich. Nach Angaben der Polizei beteiligen sich im gesamten Stadtgebiet von Gießen Personen im unteren fünfstelligen Bereich an Gegenversammlungen – überwiegend ebenfalls friedlich.

    Eine Versammlung auf der Bahnhofstraße. Foto: Felix Wetzstein / Giessen Aktuell

    ++ 29.11.2025, 08:58 Uhr ++
    Die Innenstadt ist noch leerer als erwartet. Am Berliner Platz und im zentralen Innenstadtbereich sieht man nur vereinzelt Menschen. Derzeit laufen große Kundgebungen am Neustädter sowie auf dem Anlagenring Ecke Bahnhofstraße. Die Stimmung ist sehr friedlich und entspannt. Laut Polizei kommt es aber auf der Konrad-Adenauer-Brücke aus den Reihen der Versammlung zu Flaschenwürfen auf Einsatzkräfte. Die Polizei kündigt an, sämtliche Störungen und Straftaten konsequent zu dokumentieren.

    ++ 29.11.2025, 07:58 Uhr ++
    Eine Personengruppe von etwa 500 drängt laut Polizei aktuell auf die Polizeisperre an der Konrad-Adenauer-Brücke. Die Lage sei derzeit sehr dynamisch.

    ++ 29.11.2025, 07:35 Uhr ++
    Die Versammlung in Gießen setzt sich derzeit vom Elefantenklo aus in Richtung Lahn in Bewegung. Dort ist die Lage derzeit entspannt.

    ++ 29.11.2025, 07:28 Uhr ++
    Das Bündnis „widersetzen“ meldet im eigenen Liveticker insgesamt elf Blockaden die derzeit dafür sorgen, dass die Zufahrtswege zur Messe Gießen weiträumig dicht sind. Der Zugang zum Gelände bleibt für die AfD damit aktuell erheblich eingeschränkt.

    Grafik: Liveticker Aktionsbündnis Widersetzen

    ++ 29.11.2025, 07:28 Uhr ++
    In Gießen ist es zu weiteren Vorfällen gekommen. An einer Blockade wurden Einsatzkräfte mit Steinen beworfen, bislang ohne Verletzte. Zudem gingen bei der Polizei mehrere Notrufe ein, wonach im Bereich Lützellinden rund 2000 Personen Fahrzeuge und Laternen beschädigen sollen. Einsatzkräfte sind auf dem Weg dorthin.

    ++ 29.11.2025, 07:15 Uhr ++
    Nach Angaben der Polizei bewegt sich derzeit ein Aufzug mit mehreren tausend Personen vom Bahnhof in Richtung Innenstadt. Innerhalb des Aufzugs hat sich eine größere Gruppe bereits vermummt, wie die Einsatzkräfte berichten.

    ++ 29.11.2025, 07:05 Uhr ++
    Aus verschiedenen Bereichen der Stadt werden derzeit mehrere Vorfälle gemeldet. Nach ersten Informationen sollen sich rund zehn Personen im Bereich der sogenannten „Weilburger Grenze“ über die B429 abgeseilt haben. Zudem bewegt sich eine Gruppe von etwa 300 Personen mit gezündeten Bengalos über die Marburger Straße in Richtung Anlagenring. Wie die Polizei Mittelhessen mitteilt, hat zudem eine größere Personengruppe versucht, eine Polizeisperre am Umspannwerk in Gießen zu durchbrechen. Einsatzkräfte verhinderten ein weiteres Vordringen. Dabei wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt.

    ++ 29.11.2025, 06:50 Uhr ++
    Mehrere Aktionsgruppen des Bündnisses „widersetzen“ melden seit dem frühen Morgen Blockaden rund um Gießen. Nach eigenen Angaben wurde der Autobahnkreisel Wettenberg zeitweise blockiert. Außerdem seien Zufahrtswege zur Stadt betroffen: Die Gruppe „Grün“ berichtet von einer Blockade der L3359 am Hinkelsweg, eine weitere Gruppe („Gold“) von einer Blockade auf der B49 / Gießener Ring zwischen Klein-Linden und Südstadt. Die Polizei versucht demnach, die Strecken für anreisende Veranstaltungsteilnehmende wieder freizumachen.

    ++ 29.11.2025, 06:02 Uhr ++
    Die ersten Versammlungen sind gestartet und laufen vom Bahnhof Richtung Innenstadt. Am Bahnhof befindet sich eine etwas mittlere fünfstellige Anzahl an Menschen. Es gibt friedliche Kundgebungen. Auch von Richtung Heuchelheim wird versucht in die Stadt zu kommen.

    Die Polizei steht einer Demonstration auf einem Feld bei Gießen Heuchelheim gegenüber. Die Kundgebung war von der angemeldeten Route abgewichen. Foto: picture alliance/dpa | Lando Hass

    ++ 29.11.2025, 00:55 Uhr ++

    Die Band Kraftklub wurde als weiterer Live-Act bestätigt

    Für den heutigen Samstag gibt es auf der DGB-Bühne ein noch größeres musikalisches Programm als zunächst erwartet. Auf der Bühne am Neustädter, an der Kreuzung zwischen Sachsenhäuser Brücke Richtung Weststadt und dem Neustädter Einkaufszentrum, treten insgesamt vier Acts auf.

    Den Anfang macht um 14 Uhr die Gießener Band Juli. Danach folgen die Indie-Band OK KID, ebenfalls aus Gießen, sowie der Gießener Singer-Songwriter Myller.

    Der Höhepunkt des Tages ist für 16 Uhr angekündigt, wenn Kraftklub auf die Bühne kommt. Die Band gehört seit Jahren zu den größten deutschen Live-Acts und war auch im vergangenen Jahr auf mehreren großen Bühnen präsent. 2024 spielten Kraftklub unter anderem bei Rock im Park in Nürnberg, traten im Berliner Club SO36 auf und standen beim Lido Sounds Festival, dessen Auftritt später sogar als „Konzert des Jahres 2024“ ausgezeichnet wurde. Dass eine Band dieser Größenordnung heute in Gießen auf einer politischen Kundgebungsbühne spielt, sorgt entsprechend für große Aufmerksamkeit.

    Kraftklub ist unter anderem bekannt für Songs wie „Songs für Liam“, „Ich will nicht nach Berlin“, „Unsere Fans“ und „Kein Liebeslied“, die allesamt zu festen Größen in der deutschen Indie-Rock-Szene geworden sind.

    Foto: picture alliance / PIC ONE | Ben Kriemann

    ++ 28.11.2025, 20:01 Uhr ++
    Die Polizei beginnt mit den Absperrungen Richtung Weststadt. Ab jetzt kommen Anlieger nur noch mit Personalausweis in das Gebiet.

    Foto: Felix Wetzstein

    ++ 28.11.2025, 18:34 Uhr ++

    Gericht bestätigt: Keine Versammlungen an den Hessenhallen
    Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat am Freitagabend die Sicherheitsentscheidungen der Stadt Gießen bestätigt. Am Donnerstag hatte das Verwaltungsgericht Gießen noch mehreren Anmeldern – darunter der Partei DIE LINKE, den „Gießener Anarchietagen“ sowie dem ATTAC-Trägerverein – Recht gegeben und deren Versammlungen an den ursprünglich geplanten Orten genehmigt. Nur der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) war dort bereits in erster Instanz unterlegen.

    Gegen diese Entscheidungen legte die Stadt Gießen Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof in Kassel ein – und bekam nun vollständig recht. Auch der DGB ging in die nächste Instanz, verlor jedoch ebenfalls. Damit sind alle angemeldeten Versammlungen, die gestern noch durch das Verwaltungsgericht Gießen zugelassen worden waren, wieder an die von der Stadt festgelegten Ersatzorte gebunden. Das Urteil sei nicht anfechtbar.

    Die Begründung des Gerichts: Auf den Flächen unmittelbar westlich der Hessenhallen drohten wegen der erwarteten hohen Personenzahl erhebliche Gefahren für Leib und Leben, zudem fehlten ausreichende Fluchtmöglichkeiten. Die Verlegung auf die Ostseite der Lahn sei daher rechtmäßig..

    Die Gießener Bands „JULI“ und OK KID werden morgen auf der DGB-Bühne an der Ecke des Einkaufszentrums Neustädter auftreten.

    ++ 28.11.2025, 16:57 Uhr ++
    Nach aktuellem Stand ist mit den ersten ankommenden Bussen des Bündnisses „widersetzen“ bereits gegen 5 Uhr morgen früh zu rechnen. Ab etwa 6 Uhr plant das Bündnis größere Sammelpunkte am Hauptbahnhof Gießen sowie in Heuchelheim, sodass sich ab diesem Zeitpunkt ein deutlicher Anstieg der Anreisenden Demo-Teilnehmenden abzeichnet.

    ++ 28.11.2025, 16:40 Uhr ++
    Die Gießener Band „JULI“ wird auf der DGB-Bühne an der Ecke des Einkaufszentrums Neustädter auftreten. Auf Social-Media schrieb die Band: „Wir sind auf dem Weg nach Gießen, weil es uns wehtut, dass in unserer Heimatstadt eine Jugendorganisation von Antidemokraten und Menschenfeinden gegründet werden soll. Wir werden bei der Gegendemo sein und zusammen mit der friedlichen Mehrheit der offenen Gesellschaft ein Zeichen setzen. Wir freuen uns, euch zu sehen um Giessen zu repräsentieren. Als die friedliche, liebenswerte und offene Stadt, die sie ist und bleibt.“ Auch die Gießener Band OK Kid wird an diesem Tag in Gießen sein und auf der Bühne auftreten. Auf der DGB-Bühne spiele außerdem lokale Acts wie Myller.

    ++ 28.11.2025, 15:35 Uhr ++
    Aktivistinnen und Aktivisten haben auf dem Dach des Einkaufszentrums „Neustädter“ Rauchbomben gezündet und ein Banner mit dem Aufdruck „Unser Gemeinsamer Feind Milliardäre“ aufgehängt. Die Personen wurden kurz darauf von Einsatzkräften festgenommen.

    Foto: Jan Langner
    Foto: Projektwerkstatt Saasen
    Foto: Jan Langner

    ++ 28.11.2025, 15:05 Uhr ++
    Wir haben uns an den Hessenhallen mit dem zuständigen Polizeisprecher Boris Breitmeyer getroffen. Er hat uns ein Update zur aktuellen Lage sowie einen Ausblick auf den morgigen Einsatz gegeben.

    Polizei-Pressesprecher Boris Breitmeyer im Giessen Aktuell-Interview
    Foto: Giessen Aktuell

    ++ 28.11.2025, 14:30 Uhr ++
    An den Hessenhallen und in der Innenstadt ist bereits ein massives Polizeiaufgebot zu beobachten. Boote der Polizei patroullieren an der Lahn. Erste Durchfahrtswege sind nur noch für Teilnehmerinnen und Teilnehmer der AfD-Jugendgründung erreichbar.

    Foto: Felix Wetzstein / Giessen Aktuell
    Foto: Felix Wetzstein / Giessen Aktuell
    Foto: Felix Wetzstein / Giessen Aktuell

    ++ 28.11.2025, 12:30 Uhr ++
    Mehrere hundert Schülerinnen und Schüler demonstrieren in der Innenstadt von Gießen gegen die bevorstehende AfD-Veranstaltung am Wochenende.

    Foto: Boris Roessler / dpa

    ++ 28.11.2025, 11:05 Uhr ++
    Die Polizei bereitet sich auf das Wochenende vor. An mehreren Stellen in und um die Stadt hat die Polizei Logistik- und Einsatzzentralen eingerichtet. Wie zum Beispiel am alten Flughafen auf dem Zalando-Gelände. Dort sind zahlreiche Fahrzeuge und Mannschaftswagen stationiert.

    In der Stadt Gießen beginnt an diesem Wochenende eine außergewöhnliche Einsatzlage: Rund um die geplante Gründung der neuen AfD-Jugendorganisation und mehrere Gegenproteste werden zehntausende Menschen in Gießen erwartet. Polizei und Behörden bereiten sich seit Tagen auf den größten Demonstrationseinsatz der Stadtgeschichte vor. Wir informieren hier in unserem Liveticker

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    Redaktion

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