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    Gießen: Was ist die Kampagne „No food no rats“ eigentlich?

    Felix WetzsteinVon Felix Wetzstein6. Juni 20253 Minuten Lesezeit
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    Seit 2023 gibt es die Kampagne hier bei uns in Gießen.
    Seit 2023 gibt es die Kampagne hier bei uns in Gießen. (Foto: Gießen Aktuell)

    In Gießen tauchen in jedem Sommer auffällige Plakate und Aufkleber an Mülleimern und Laternen auf. „No food no rats“ steht darauf – ein klarer Slogan, der inzwischen vielen vertraut ist. Doch was genau steckt hinter dieser Kampagne, die seit 2023 regelmäßig im Stadtbild zu sehen ist? Es handelt sich um eine Aufklärungsaktion der Stadt Gießen in Zusammenarbeit mit den Mittelhessischen Wasserbetrieben (MWB). Ziel ist es, auf ein oft unterschätztes Problem aufmerksam zu machen: falsch entsorgte Essensreste fördern die Ausbreitung von Ratten.

    No Food no Rats: Warum Ratten ein städtisches Problem sind

    Ratten sind anpassungsfähige Tiere. Sie leben dort, wo sie Nahrung, Wasser und Schutz finden – häufig in der Kanalisation, in Parks, auf Hinterhöfen oder in dichtem Gebüsch. Besonders problematisch wird es, wenn Menschen Essensreste über Toilette oder Abfluss entsorgen. Was dort landet, erreicht über das städtische Kanalsystem die Tiere direkt. Auch auf Straßen, Grünflächen und an der Lahn fallen in den Sommermonaten größere Mengen Müll an, die zusätzliches Futter bieten.

    Wie falsche Müllentsorgung zur Rattenplage führt

    Die Versorgungslage entscheidet über die Größe einer Population. Wenn ausreichend Nahrung zur Verfügung steht, vermehren sich Ratten rasch. Nimmt das Angebot ab, sinkt auch die Fortpflanzungsrate. Deshalb zielt die Kampagne darauf ab, das Nahrungsangebot zu reduzieren. Nicht durch Bekämpfung, sondern durch Aufklärung und verantwortungsvollen Umgang mit Abfällen.

    Was sich in Gießen seit Kampagnenstart verändert hat

    Seit dem Start der Aktion hat sich die Rattenpopulation in Gießen laut Angaben der MWB nicht erhöht. Sie befindet sich auf einem stabilen Niveau. Ein Ergebnis, das als Erfolg gewertet wird. Die Kombination aus Sensibilisierung, städtischen Reinigungsmaßnahmen und gezieltem Monitoring scheint Wirkung zu zeigen. Auch in diesem Sommer werden deshalb wieder Plakate, Banner und Hinweise auf die Kampagne im Stadtgebiet eingesetzt.

    Welche Regeln helfen, Ratten vorzubeugen

    Die Hinweise der Kampagne sind klar formuliert. Essensreste gehören in den Restmüll. Sie sollten nicht über die Spüle oder Toilette entsorgt werden. Pfannen und Töpfe sollten vor dem Spülen mit einem Papiertuch ausgewischt werden. Verpackungen mit Speiseresten sollten nicht ausgespült, sondern restentleert in den Gelben Sack gegeben werden. Gekochte Lebensmittel – insbesondere mit tierischem Anteil – sind nicht für den Kompost geeignet.

    Was mit Ködern wirklich passiert

    Zur gezielten Erfassung der Rattenaktivität kommen in der Kanalisation Köderboxen zum Einsatz. Sie enthalten zunächst einen ungiftigen Lockstoff. Sensoren erfassen, wie oft Ratten daran fressen. Erst wenn die Auswertung eine erhöhte Aktivität zeigt, wird ein Giftköder eingesetzt. Dieser befindet sich in einer speziell gesicherten Box, die keine Gefahr für Wasser oder Umwelt darstellt. Auch oberirdisch werden Köder nur von speziell geschulten Schädlingsbekämpfern verwendet.

    Was auf www.nofoodnorats.de zu finden ist

    Alle Informationen zur Kampagne, praktische Verhaltenstipps sowie eine Info-Broschüre in sieben Sprachen sind auf der Website www.nofoodnorats.de abrufbar. Die Plattform richtet sich an alle, die mehr über das Thema erfahren oder gezielt vorsorgen möchten. Die Stadt Gießen und die MWB setzen mit dieser Aktion auf langfristige Aufklärung, um die Lebensqualität im öffentlichen Raum zu verbessern.

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    Felix Wetzstein

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