GIESSEN (pm/fl). Durch die wochenlang anhaltende hohe Trockenheit herrscht in der Stadt Gießen wie aktuell in weiten Teilen Deutschlands hohe Vegetationsbrandgefahr. Besonders gefährdet sind die städtischen Grünflächen und die Freiflächen im Stadtwald Gießen.
Laut Deutschem Wetterdienst erreicht Gießen ab heute die Stufe 4 des Graslandfeuerindex. Das bedeutet: Es besteht nun hohe Brandgefahr für offene und unbeschattete Grünflächen – selbst bei kleinen Zündquellen.
Was solltet ihr jetzt beachten?
Aufgrund der hohen Brandgefahr sind Nutz- und Brauchtumsfeuer jeglicher Art verboten. Das gilt auch für bereits genehmigte Feuer.
Zudem warnt die Feuerwehr Gießen vor offenem Feuer im Bereich von Kleingärten, Gartenanlagen und privaten Gärten. Also, solange die Gefahr besteht, solltet ihr aufs Grillen und auf Lagerfeuer verzichten.
Auch die inzwischen gängige Methode, glimmendes Kaffeepulver zur Vertreibung von Wespen einzusetzen, sei hoch gefährlich. Schon durch kleine Windstöße verteilt sich das glimmende Kaffeepulver durch die Luft und kann ebenfalls Brände auslösen.
Die Stadt verweist auf die gängigen Verhaltenshinweise bei Vegetationsbrandgefahr:
• Vorsichtig mit offenem Feuer (z. B. mit Zigaretten) umgehen
• Nicht auf leicht brennbaren Untergründen parken
• Zufahrten zu Wäldern freihalten
• Bei Rauchentwicklung sofort den Notruf 112 wählen
Aktuelle Entwicklungen zur Hitze und Trockenheit, Brandgefahr sowie Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes könnt ihr auf einer städtischen Themenseite verfolgen.

