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    Seit 30 Jahren: Dame aus Gießen sammelt täglich Zigaretten auf

    Felix WetzsteinVon Felix Wetzstein5. Juli 20222 Minuten Lesezeit
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    Heidrun Neeb und ihr Anti-Zigaretten Rollator. (Foto: Gießen Aktuell)
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    GIESSEN (fw). Unsere Stadt hat viele Einwohnerinnen und Einwohner. Manche sieht man selten auf der Straße, andere wiederum so gut wie jeden Tag. Und es gibt heimliche Helden unter uns, so auch die in Gießen lebende Dame Heidrun Neeb. Wir von Gießen Aktuell haben sie schon öfters in der Stadt beobachten können. Mit Ihrer Gehhilfe fährt sie die Straßen der Innenstadt ab und sammelt mit einer Müllzange liegengebliebene Zigarettenstummel auf. Auf dem Rollator steht ein kleiner Eimer mit einer Mülltüte darin. Alles ist fein säuberlich an seinem Platz.

    Heute haben wir sie angesprochen und gefragt was sie motiviert, bei Wind und Wetter nach draußen zu gehen und die Hinterlassenschaften anderer Menschen zu beseitigen. Frau Neeb ist Mitte 70 und stammt gebürtig aus dem Vogelsberg. Sie lebt mittlerweile seit einigen Jahrzehnten in Gießen. Früher im Schiffenberger Tal, seit einigen Jahren im Reichensand. Das Menschen Ihre Zigaretten achtlos auf den Boden werfen, kann sie nicht verstehen: „Jede weggeworfene Zigarette verunreinigt unser Grundwasser. Ich laufe seit ungefähr 30 Jahren jeden Tag, auch bei schlechtem Wetter durch Gießen und befreie die Straßen von Zigaretten“, erzählt sie uns mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Nur wenn sie in Urlaub fahre, würde sie sich auch davon eine Auszeit nehmen.

    Was erstmal unglaublich klingt, ist für sie eine absolute Herzensangelegenheit. Sie findet es wichtig, dass man auf seine Umwelt achte: „Wir haben schließlich nur eine Erde“, sagt Frau Neeb. Sie möchte dazu beitragen, dass ihre Enkel und Kinder in einer sauberen Welt aufwachsen. Ihr sei aufgefallen, dass sich das Bewusstsein für die Umwelt gerade bei jüngeren Menschen zum Positiven verändert habe. Auf ihren täglichen Touren merke sie aber, dass es häufig „ältere“ Menschen wären, die ihre Zigaretten auf die Straße werfen würden. Das macht sie fassungslos und traurig zugleich. Doch bis es alle verstanden haben sagt sie, wird sie auch weiterhin mit Ihrem Rollator durch die Gießener Innenstadt ziehen. Unsere heimliche Heldin, Heidrun Neeb.

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    Felix Wetzstein

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