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    Seltene Entenart hat sich am Klärwerk Gießen angesiedelt

    Felix WetzsteinVon Felix Wetzstein30. November 20232 Minuten Lesezeit
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    klärwerk-giessen
    Im Klärwerk Gießen hat sich eine seltene Entenart angesiedelt. (Foto: Symbolbild)
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    GIESSEN (fw/pm). Auf dem Gelände des Gießener Klärwerks befindet sich gut versteckt hinter vielen Büschen der sogenannte Schönungsteich. In und auf diesem ca. 4.000 Quadratmeter großen Teich, der etwa 1,50 Meter tief ist, hat sich in den letzten Jahren ein wahres Naturbiotop entwickelt, wo Tiere und Pflanzen ungestört leben können.

    Diese Ruhe ohne Menschen und Hunde hat eine seltene und scheue Entenart angelockt, die nun in einer ungewöhnlich großen Zahl hier außerhalb der Brutzeit vorkommt: Die Krickente. Das ist eine kleine heimische Entenart, etwa so groß wie eine Stadttaube und etwas kleiner als die bekannte Stockente. Die am Klärwerk anzutreffenden Rastbestände zählen, insbesondere bei der geringen Größe des Gewässers, zu den größten in ganz Mittelhessen. Zwei Ornithologen (Vogelkundler) kommen regelmäßig auf das Gelände, um die Vögel für die internationale Wasservogelzählung zu beobachten und zu zählen. Krickenten lieben das sehr nährstoffreiche Wasser (eutrophes Wasser) des Schönungsteichs, das durch seine Wärme spät bis gar nicht zufriert.

    Dort können die Enten ihre Ruhe genießen und sind durch einen Zaun auch vor ungebetenen Gästen und Fressfeinden geschützt. Auf dem Teich befindet sich auch eine Insel, wodurch es sogar sein könnte, dass die Krickenten hier zukünftig brüten werden. Dies wäre eine Sensation, da in ganz Hessen, laut Ornithologe Matthias Korn, nicht mehr als 20 Paare vorkommen. „In der Lahnaue wurden in letzter Zeit 20 bis 30 Tiere gezählt. Auf dem Schönungsteich des MWB sogar 70 bis 100!“, so Matthias Korn, Diplom-Biologe vom Büro für faunistische Fachfragen „Korn & Stübing“ aus Linden.

    Die Mittelhessischen Wasserbetriebe (MWB) sind sehr stolz auf die „Entdeckung der Krickenten am Schönungsteich“ und möchten dieses Refugium auch in Zukunft bewahren, um Flora und Fauna am Klärwerk rund um die Lahn zu schützen. Das Beobachten der dortigen Tierwelt, zu denen auch Amphibien, Libellen und seltene Vogelarten gehören, ist jedoch ausschließlich den beiden Ornithologen Matthias Korn und Dietmar Jürgens vorbehalten.

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    Felix Wetzstein

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