Mitten im Seltersweg entsteht aktuell ein neuer Supermarkt, der gezielt auf das Leben in der Gießener Innenstadt zugeschnitten ist. Am 2. März eröffnet hier ein REWE-Markt unter der Leitung von Alexander Marchel, der bereits seit 2016 den REWE in Großen Linden betreibt und nun den nächsten Schritt geht. Auf rund 650 Quadratmetern Verkaufsfläche, die vom Wettenberger Unternehen Kai Laumann aufwendig saniert und nun an den Einzelhändler vermietet wurden, entsteht ein moderner Markt nach aktuellen REWE-Standards, der die Fußgängerzone um ein zeitgemäßes Versorgungsangebot ergänzt.
Im Telefoninterview beschreibt Marchel, wie weit die Vorbereitungen bereits sind und wie schnell sich der Markt gerade entwickelt: „Seit kurzem stehen schon die erstel Regale und Kühlregale. In den nächsten Tagen wird natürlich noch einiges passieren. Am Montag kommt schon die erste Ware.“ Innerhalb weniger Wochen soll dann aus der noch sichtbaren Baustelle ein vollständig eingerichteter Supermarkt werden.
Fokus auf Frische, schnelle Angebote und Innenstadt-Alltag
Das Konzept des Marktes ist klar auf die Anforderungen der Innenstadt ausgerichtet. Neben dem klassischen Vollsortiment setzt Marchel bewusst auf Angebote, die sich unkompliziert in den Alltag integrieren lassen. „Es wird eine Sushi-Theke rein von Eat Happy, eine große Salatbar. Plus auch fertige Salate. Dann haben wir die heiße Theke, die wir bis früh abends betreiben, und das Bake-Off.“ Gerade diese Kombination aus frischen Komponenten, vorbereiteten Speisen und Backwaren soll Menschen ansprechen, die hier wohnen, arbeiten oder nur kurz unterwegs sind und eine schnelle Möglichkeit suchen, sich zu versorgen.
Die Öffnungszeiten sind täglich von 7 bis 21 Uhr geplant. Laut REWE werden rund 20 Mitarbeitende im Markt beschäftigt sein. Ergänzt wird das Angebot durch digitale Services wie Selbstbedienungskassen und Scan&Go, die den Einkauf besonders zügig machen sollen.
„Das ist was ganz Besonderes für mich“
Für Marchel ist dieser Standort nicht nur unternehmerisch interessant und, sondern auch persönlich von großer Bedeutung. „Ich freue mich sehr. Ich komme auch aus Gießen und bin in der Weststadt aufgewachsen. Das ist schon was Tolles, wenn ich jetzt hier bin, da bin ich auch stolz drauf und es ist was Besonderes für mich, dass ich dann hier meinen eigenen Markt habe.“
Gleichzeitig sieht er das große Potenzial dieses Standorts: „Man darf natürlich nicht vergessen, dass in der Innenstadt fast 20.000 Einwohner leben. Wenn man das mit Linden vergleicht, das sind nur 12.000. Das ist natürlich ein Wort.“ Seit 2016 führt er den REWE in Großen Linden erfolgreich. Der Schritt in den Seltersweg ist für ihn der nächste große Meilenstein.

Modernes Kassensystem für schnellen Einkauf
Auch beim Bezahlen wird der Markt auf Schnelligkeit und Flexibilität setzen. „Drei Kassen nur mit Kartenzahlung, drei Kassen mit Bar- und Kartenzahlung und eine reguläre Kasse.“ Damit reagiert der Markt auf unterschiedliche Bedürfnisse und soll Wartezeiten möglichst gering halten.
Mit dem neuen REWE-Markt bekommt der Seltersweg damit nicht einfach nur einen weiteren Supermarkt, sondern einen Nahversorger, der klar auf das Tempo, die Struktur und die Anforderungen der Innenstadt abgestimmt ist – betrieben von einem Kaufmann, für den dieser Standort auch persönlich eine ganz besondere Bedeutung hat. Die REWE-Filiale am Marktplatz bleibt weiterhin geöffnet.

