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    Kostenloses Theaterstück zu NS-Krankenmorden in Gießen

    RedaktionVon Redaktion14. Februar 20262 Minuten Lesezeit
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    Ännes letzte Reise_1_Copyright Theater Mini-Art e. V.
    Foto: pm

    GIESSEN (pm). Vitos Gießen-Marburg und der Förderverein Psychiatriemuseum laden am Donnerstag, 5. März 2026, zu einer Theateraufführung im Festsaal auf dem Klinikgelände in der Licher Straße in Gießen ein. Gezeigt wird ab 18.30 Uhr das Stück „Ännes letzte Reise“, das sich mit den nationalsozialistischen Krankenmorden befasst. Bereits um 16.30 Uhr beginnt eine Führung über das historische Gelände und durch das Psychiatriemuseum.

    Dokumentarische Fiktion über Anna Lehnkering

    Das dokumentarische Theaterstück entstand in Zusammenarbeit mit dem deutsch-niederländischen Theater mini-art aus Bedburg-Hau. Es erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die während des NS-Regimes in eine psychiatrische Klinik eingewiesen wird. Ausgangspunkt ist der dokumentierte Fall der Anna Lehnkering, genannt Änne, die von 1936 bis 1940 Patientin in der Heil- und Pflegeanstalt Bedburg-Hau war und am 7. März 1940 in der Tötungsanstalt Grafeneck ermordet wurde.

    Die Inszenierung arbeitet mit dokumentarischem Material und Projektionen. Die Darsteller übernehmen verschiedene Rollen aus Ännes Umfeld und zeichnen ihren Lebensweg bis zum Abtransport in eine Vernichtungsanstalt nach. Im Anschluss an die Aufführung ist ein Bühnengespräch mit den Schauspielern vorgesehen.

    Führung durch Gelände und Gedenkausstellung

    Die Führung vor Beginn der Vorstellung umfasst das Gelände der Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Gießen sowie die Ausstellung „Vom Wert des Menschen“. Sie dokumentiert unter anderem Zwangssterilisationen im Rahmen des „Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ sowie die Deportation von 261 Menschen zwischen Februar und Juni 1941 im Zuge der Mordaktion „T4“, die später in der Tötungsanstalt Hadamar ermordet wurden.

    Kostenlose Tickets und Anmeldung

    Der Eintritt zur gesamten Veranstaltung ist frei. Eine Anmeldung ist bis zum 19. Februar per E-Mail an foerderverein.psychmuseum@vitos-giessen-marburg.de erforderlich, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Der Förderverein bittet um Spenden. Parkplätze stehen auf dem Gelände nur eingeschränkt zur Verfügung.

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