Am Donnerstag, 6. August, startet in Gießen die 44. Tour der Hoffnung. Rund 160 Radlerinnen und Radler sammeln bei der Benefizveranstaltung Spenden für die Behandlung und Betreuung krebskranker Kinder und ihrer Familien sowie für die Forschung zu Krebs und Leukämie im Kindesalter. In drei Etappen führt die mehr als 250 Kilometer lange Strecke durch Mittelhessen, Sachsen-Anhalt und Sachsen bis zum Universitätsklinikum Leipzig.
Auftakt bei den Stadtwerken
Der Startschuss fällt bei der Stadtwerke AG in Gießen. Die erste Etappe führt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in ihren grünen Trikots und gelben Helmen über 59 Kilometer durch die Region. Von Gießen aus geht es über Heuchelheim, Lollar, Staufenberg, Reiskirchen und Lich zurück in die Universitätsstadt.
Zum Abschluss des ersten Tages werden die Radlerinnen und Radler auf dem Parkdeck des Radiologischen Zentrums in der Flutgrabenstraße empfangen. Wie in den Vorjahren begleiten auch prominente Unterstützer die Aktion. Dazu zählen der frühere Fußballtrainer Felix Magath, Box-Weltmeister Henry Maske sowie mehrere Olympiasiegerinnen und Olympiasieger.
Mehr als 110 Kilometer am zweiten Tag
Am Freitag startet die zweite Etappe in Magdeburg. Über Schönebeck, Staßfurt, Köthen und Krosigk führt die Strecke nach Halle an der Saale. Mit insgesamt mehr als 110 Kilometern ist dieser Abschnitt der längste und anspruchsvollste Tag der Tour. Die Strecke wird ohne elektrische Unterstützung zurückgelegt.
Die dritte Etappe beginnt am Samstag in Halle. Über Merseburg, Leuna und Lützen fahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rund 83 Kilometer bis nach Leipzig. Dort endet die Tour an der Kinderonkologie des Universitätsklinikums Leipzig. Am Sonntag, 9. August, ist der Rücktransfer nach Gießen vorgesehen.
Regierungspräsidium genehmigt Strecke
Das Regierungspräsidium Gießen hat die gesamte Route vor Beginn der Veranstaltung genehmigt. Da die landkreisübergreifende Tour in Gießen startet, ist die Behörde auch für die Genehmigung der weiteren Streckenabschnitte verantwortlich.
Dafür hatte der Verein Tour der Hoffnung detaillierte Streckenpläne und Karten eingereicht. Das Regierungspräsidium beteiligte anschließend die betroffenen Städte, Landkreise, Polizeibehörden und weitere Institutionen. Geprüft wurde unter anderem, ob Baustellen oder Durchfahrtsbeschränkungen auf der Strecke liegen und welche Auflagen für eine sichere Durchführung notwendig sind. Im Zuge des Verfahrens waren kleinere Änderungen an der Route erforderlich.
„Wir unterstützen diese gute Sache gerne, schließlich hat die Tour-Familie in mehr als vier Jahrzehnten viele Millionen Euro Spendengelder gesammelt“, erklärt Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. Die Tour der Hoffnung sei aus Mittelhessen nicht mehr wegzudenken.
Der Vorsitzende des Vereins Tour der Hoffnung, Dr. Mathias Rinn, betont, dass sich Menschen aus unterschiedlichen beruflichen und gesellschaftlichen Bereichen an der Aktion beteiligen. „Wir freuen uns auf die Tour und die vielen Begegnungen unterwegs und hoffen natürlich auf ein tolles Spendenergebnis“, sagt Rinn.
Wer die Benefiz-Radtour unterstützen möchte, kann die Strecke säumen, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anfeuern oder für die Aktion spenden. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite der Tour der Hoffnung.

