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    Startseite » Uniklinikum Gießen: Blutkonserven werden knapp
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    Uniklinikum Gießen: Blutkonserven werden knapp

    Felix WetzsteinVon Felix Wetzstein15. Dezember 20232 Minuten Lesezeit
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    blutspende-giessen
    Gerade im Sommer und zum Ende des Jahres wird der Vorrat an Blutkonserven eng. (Foto: Gießen Aktuell)
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    GIESSEN (fw). Das Universitätsklinikum Gießen-Marburg (UKGM) ruft zur Blutspende auf, da der Bedarf an Blutkonserven steigt und die Spenderzahlen, insbesondere im Sommer und zum Jahresende zurückgehen. Susanne Breidenbach, Labormitarbeiterin in der Blutbank, erklärt: „Die Blutspende ist ein unverzichtbarer Beitrag zur medizinischen Versorgung von Patienten, sei es bei Operationen, Unfällen oder bei der Behandlung von Krankheiten. Der gesamte Prozess des Blutspendens ist einfach und sicher. Nach der Anmeldung werden potenzielle Spenderinnen und Spender über ihren Gesundheitszustand befragt, um die Sicherheit des Blutempfängers zu gewährleisten.“

    Nach der Entnahme trennt das Team um Susanne Breidenbach das Vollblut in seine drei Bestandteile.

    1. Rote Blutkörperchen (Erythrozyten): Diese Zellen sind für den Transport von Sauerstoff im Körper verantwortlich. Sie werden häufig bei Operationen und zur Behandlung von Anämie eingesetzt.
    2. Blutplasma: Plasma ist der flüssige Anteil des Blutes, der hauptsächlich aus Wasser, Elektrolyten, Proteinen und anderen Nährstoffen besteht. Es wird z.B für die Behandlung von Verbrennungen und zur Versorgung von Patienten mit Blutgerinnungsstörungen verwendet.
    3. Blutplättchen (Thrombozyten): Diese kleinen Zellen spielen eine entscheidende Rolle bei der Blutgerinnung und werden oft für Patienten mit Blutgerinnungsstörungen, Krebs oder nach chirurgischen Eingriffen benötigt.

    Und wie kommt das Blut dann schnellstmöglich ins Krankenhaus? Das UKGM beschäftigt eigene, sogenannte „Blutboten“, die auf Abruf bereitstehen, um schnell die benötigten Konserven aus dem Labor rüber ins Krankenhaus zu bringen. Denn gerade besonders bei schweren Notfällen mit hohem Blutverlust muss es schnell gehen. Deshalb sei es auch so wichtig, genügend eigene Blutkonserven auf Lager zu haben. Denn sind bestimmte Blutgruppen nicht vorrätig, müssten diese von anderen Laboren zugekauft werden. Was zusätzlich wertvolle Zeit kosten kann.

    Mehr Informationen zu Öffnungszeiten, Terminvergabe, oder für Erstspender, gibt es auf www.ukgm.de

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    Felix Wetzstein

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