Close Menu
Giessen Aktuell
    Facebook Instagram YouTube
    Facebook Instagram YouTube LinkedIn
    Giessen AktuellGiessen Aktuell
    • Stadt
    • Kreis
      • Sport
      • Food
      • Events
      • Studium
    • Specials
    • Jobportal
    • Eventkalender
    • Werbung buchen
    Giessen Aktuell
    Startseite » Gießen: 10 Mio Verlust bei Greensill: Forderungen verkaufen?
    Stadt

    Gießen: 10 Mio Verlust bei Greensill: Forderungen verkaufen?

    Felix WetzsteinVon Felix Wetzstein21. November 20232 Minuten Lesezeit
    Teilen WhatsApp Copy Link Facebook Twitter
    greensill-skandal-giessen
    Mit einem externen Gutachter will der Magistrat nun herausfinden, ob es vielleicht besser ist, die offenen Forderungen zu veräußern und den Kapitel Greensill damit zu schließen. (Foto: Symbolbild, Pixabay)
    Anzeige

    GIESSEN (fw). Im Frühjahr 2021 erschütterte die Insolvenz der Greensill Bank aus Bremen nicht nur einige deutsche Städte und Kommunen, sondern auch die Stadt Gießen, die rund 10 Mio Euro in Form von Geldanlagen bei besagter Bank platziert hatte. Die unerwartete Pleite der Bank führte dazu, dass die Stadt nun vor der Herausforderung steht, mit den verlorenen Geldern umzugehen.

    Angesichts der unsicheren Aussichten im laufenden Insolvenzverfahren überlegt der Magistrat der Stadt Gießen die offenen Forderungen, die im Zusammenhang mit den Geldanlagen stehen, an externe Investoren zu verkaufen. Dieser Schritt wird als pragmatische Lösung betrachtet, um möglichen Prozesskosten und dem damit verbundenen bürokratischen Aufwand zu entgehen, der mit dem Versuch einhergeht, im Insolvenzverfahren Teile der Gelder zurückzufordern.

    Die Überlegung des Magistrats basiert auf einer Risikoabwägung, die durch externe Gutachter berechnet wird. Denn im schlimmsten Fall könnten die Kosten und der bürokratische Aufwand, um die verlorenen Gelder im laufenden Insolvenzverfahren zurückzuerlangen, den letztendlichen Rückgewinn übersteigen. Diese Realität hat den Magistrat dazu veranlasst, der Stadtverordnetenversammlung eine Empfehlung auszusprechen: Die offenen Forderungen sollten an externe Investoren abgetreten werden.

    Die Stadtverordnetenversammlung wird dann in Folge über den Antrag des Magistrats beraten und entscheiden müssen, ob sie dieser Empfehlung folgen möchte. Wenn ja, wird auch eine mögliche Untergrenze eine Rolle spielen. Wenn Angebote seitens Investoren diese unterschreiten, soll nicht verkauft werden. Für Investoren ein spekulatives Geschäft. Das alles auch in enger Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Gießen. Mit möglichen Investoren habe man bislang noch nicht verhandelt, damit die Stadtverordneten nicht „vor vollendete Tatsachen“ gestellt werden würden, hieß es bei der heutigen Pressekonferenz im Rathaus.

    Anzeige
    Abonniere uns auf Instagram Abonniere uns auf LinkedIn
    Share. WhatsApp Copy Link
    Felix Wetzstein

    Weitere Artikel

    Das Darré-Haus Gießen soll zum Zentrum für Gesundheit werden 

    20. Juni 2026

    Globus bringt Fischbrötchen auf den Wochenmarkt Gießen

    16. Juni 2026

    Shepherds Coffee im Neuenweg Gießen vergrößert sich

    13. Juni 2026

    Gießen: Kleinstes Café in Mittelhessen eröffnet?

    10. Juni 2026

    „Brennt“: Selbstgemachte Chilisoßen Made in Gießen

    6. Juni 2026

    Eröffnungsdatum für L’Osteria im Dach Café Giessen steht fest

    3. Juni 2026

    Comments are closed.

    Kreis Giessen

    Zwei Menschen sterben bei Flugzeugabsturz in Pohlheim

    24. Juni 2026

    Giessen/Pohlheim: Wilo FSM eröffnet neue Produktionshalle

    9. Juni 2026

    RP Gießen gibt hilfreiche Tipps zum heutigen Weltbienentag

    20. Mai 2026

    Kultursommer Mittelhessen mit vielfältigem Programm in der Region

    30. April 2026
    Social
    • Instagram
    • Facebook
    • YouTube
    Giessen Aktuell
    Facebook Instagram YouTube LinkedIn Threads
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Kontakt
    • Werbung buchen
    © 2026 Gießen Aktuell

    Suchbegriff eingeben und Enter drücken zum suchen. Esc drücken um abzubrechen.